D 2001, 60’
Regie: Fatih Akın
Ein ganz persönliches Porträt der Familie des Filmemachers, dessen Eltern in den 60er Jahren als „Gastarbeiter“ kamen und dann „vergaßen“ zurückzukehren. Akın befragt seine Familienmitglieder in Hamburg und verfolgt die Spuren bis in das kleine Fischerdorf am Schwarzen Meer zurück, das sein Vater vor 35 Jahren verließ, um ein neues Leben zu beginnen.
Freitag, 12. Juni 2009, 20.00 Uhr, İstanbul Modern
Anschließend Gespräch mit Fatih Akıns Eltern Hadiye Akın und Mustafa Enver Akın
2008, 82’
Regie: Döndü Kılıç
In der Türkei bildet sich eine schwule Community heraus, die zunehmend selbstbewusster für ihre Rechte einsteht. Der Film porträtiert vier Protagonisten bei ihren Versuchen, sich in einer vorwiegend homophoben Lebenswelt einzurichten oder für ihre Rechte, ihre Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben zu kämpfen.
Sonntag, 14. Juni 2009, 20.00 Uhr, İstanbul Modern
Anschließend Gespräch mit der Regisseurin Döndü Kılıç und den Protagonisten Mehmet Tarhan, Öner Ceylan und Bawer Çakır
D 2008, 73’
Regie: Aysun Bademsoy
Porträt über fünf fußballbegeisterte Frauen. Der Optimismus von Safiye, Nazan, Türkan, Arzu und Nalan hat sich in gesellschaftlichen Erwartungen verloren: Sie mussten immer darum kämpfen, ihren Platz in dieser Männerdomäne zu behaupten. Trotz aller Rückschläge lebt ihre Leidenschaft noch immer.
Mittwoch, 17. Juni 2009, 20.00 Uhr, İstanbul Modern
Anschließend Gespräch mit der Regisseurin Aysun Bademsoy
D/TR 2009, 57’
Regie: Murat Şeker
Sanatçılar Seyhan Derin, Sinan Akkuş, Şermin Langhoff, Pınar Erincin, Lady Bitch Ray, Recai Hallaç, Şebnem Gülşeker, Fatih Çevikkollu, Oktay Özdemir, Güneş Gürle, Çiğdem Yiğit, Muhabbet, Mc Rex-Mc Ero-Mc Asum, Sevgi Demirkaya, Kenan Zöngör
Der Film porträtiert 14 deutsch-türkische „Integrationshelden und -heldinnen“ aus Kunst und Kultur, die trotz ihrer Erfolgsgeschichten, zum überwiegenden Teil auf ihre Herkunft reduziert oder zumindest ständig damit konfrontiert werden.
Montag, 15. Juni 2009, 20.00 Uhr, Goethe-Institut
Anschließend Gespräch mit dem Regisseur Murat Şeker und den KünstlerInnen Sinan Akkuş, Şermin Langhoff, Pınar Erincin